Mittwoch, 14. Januar 2015

Unterwegs auf dem Meer. Ein Resümee in 11 Punkten.


Vor Methoni, der Südwest-Spitze des Peloponnes.
Anfang August waren es zehn Wochen, die ich auf dem Meer segelnd unterwegs war. In Slowenien Mitte Mai aufgebrochen, die italienische Ostküste hinuntergesegelt, hatte ich Brindisi hinter mir gelassen und in einem langen Schlag mit günstigem achterlichem Wind die Straße von Otranto durchsegelt. Was hat mich damals beschäftigt, 10 Wochen, nachdem ich aufgebrochen war? In meinem Zettelkasten fand ich folgenden Beitrag. Und weil vieles davon nicht nur nach 10 Wochen richtig war, sondern heute noch richtiger ist: Für das, was man Segeln, für das, was man die "Kunst zu Leben" nennt: deshalb dieser Beitrag heute.

Ich weiß sehr wohl, dass ich gerade etwas lebe, wovon viele Menschen träumen, denn ich habe selbst lange Jahre davon geträumt, einmal längere Zeit auf dem Meer unterwegs zu sein, und sei es auch nur für sechs, sieben Wochen. Kurz alles hinter sich lassen.

Aber: Kann man das? Darf man das? Und wie ist das jetzt? 
Hier mein Resümee:


1. Der beste Satz über die Kunst zu leben?

"It's difficult to keep things in balance."
Stammt von Brian, 68, seit 12 Jahren die Sommer segelnd in Griechenland verbringend. Eigentlich auf die Frage, wie er es schaffe, seit ebenso langer Zeit mit drei Partnerinnen in regelmäßigen Wechsel zusammenzuleben. Und die kennen sich alle.

                              Weiterlesen bei: Von Menschen und von Schiffen. Die vernachlässigten Boote. Hier 



2. Das überflüssigste Verhalten an Bord?

Das Haar in der Suppe suchen. Und finden.
Kleinigkeiten zum Wichtigen erheben: Will sagen: die Bucht ist herrlich. Das Wasser so blau, blauer gehts nicht. Aber: Im Kaffee ist leider zu viel Milch. Es ist zu heiß. Es schaukelt zu sehr.

Ist das Glas halbvoll? Oder ist es halbleer? 
Es ist so einfach, das zu sehen, was fehlt. Statt dem, was man bereits HAT. Was bereits da ist.
So viel einfacher, das Negative zu sehen. Und sich genau auf dies Negative zu fokussieren. Genau dies Negative im Alltag überhand nehmen zu lassen. 
Es ist eine unendlich schwierigere Übung: trotz negativer Dinge, Ängsten und realen Sorgen zum Trotz einen glücklichen Moment zu leben.


3. Drei Dinge, ohne die es plötzlich gar nicht mehr geht?
Es sind plötzlich sehr, sehr einfache Dinge:


Auflösung: Wasser, mein Hut und das Ipad.



4. Drei Dinge, die so überflüssig sind, dass ich 10 Wochen nicht daran gedacht habe?
Fernsehen.
Shopping-Center.
Der spezielle Bojen-Bootshaken von AWN.


4. Der meistgehörte Satz an Bord?

"Ooooch neeee."

Immer dann, wenn:
- ein Knoten nicht aufgeht.
- das Lebensmittelschapp klemmt und ich nicht an die Spaghetti komme, während das Wasser kocht.
- eine Schraube, die aufgehen soll, frisst.
- eine Schot partout nicht durch die Öse will.
- Aceto und Öl von den Tomaten mit Mozzarella im Seegang über die beige Hose kleckern.
- der Kühlschrank vergessen wurde anzuschalten und Käse, Butter Laufen lernen.
- der Wind einschläft eine Minute, nachdem ich fünf Minuten mit Segelsetzen und -trimmen beschäftigt war.
- die Tunfischdose mit Öl ganz unten im Lebensmittelschapp ausgelaufen ist.
- ich über den dunklen Fleck auf dem Salonpolster grüble - und dann die nässend-gärenden Überreste der Tomate in meinem Rucksack finde, die ich vom Einkauf vor fünf Wochen dort vergaß.
- der 13. Angelhacken plötzlich futsch ist, weil ich auf 10 Meter Wassertiefe vor der Wende vergaß, die 30 Meter lange Schleppangel einzuholen.
- der Schäkel jetzt dringend zugehen muss, der sich aber unter Zug natürlich nicht schließen lässt.
- die Fockschot sich in der Wende zum 23. Mal unter dem Bootshaken verklemmt.
- sich alle meine Gläser quer durchs Boot auf den Boden ergießen und in Trümmer gehen, weil ich nach 8 Stunden "raumschots" plötzlich auf "hoch am Wind" gehen musste und das Gläserschapp nicht schloss.
- die Ankerwinsch plötzlich ächzend nicht mehr will.
- die Bugfenster-Dichtung sich eigentümlicherweise statt mit dem Boot mit der Fensterscheibe dauerhaft verklebt.
- die Milch, die auf dem Gasherd viel zu schnell heiß wird und überkocht.
- ich beim Übergeben der Festmacher im Hafen einen weiteren Festmacher in der braunen Hafenbrühe versenke.
Die Liste der "Och-Nee's" ist ohne Ende. Sie wird täglich weitergeführt.

                                                           Weiterlesen bei: Was ist eigentlich Segeln? Hier.

5. Das empörendste Verhalten bei Anderen?
So ankern, dass andere Ankerlieger eingeschränkt und gefährdet werden.
Menschen, die einen in die Irre schicken.

                                                     Weiterlesen bei: Einhand unter Segeln. Wie man richtig ankert. Hier.
                                                     Weiterlesen bei: Ankermanöver im Gewitter. Hier.



6. Das empörendste Verhalten bei mir?
Mich zuviel über solche Leute ärgern.
Und doch genau wissen, dass auch mir gelegentlich Fehler unterlaufen.


7. Drei Dinge, denen ich am meisten dankbar sind und auf die ich vertraue?







8. Die beste Begegnung? Mit wem würde ich gerne mal ein, zwei lange Abende verbringen?

             In den Straßen von Levkada, dem Hauptort auf Lefkas.

Mit Dieter von METRONIX Yachtelektronik in Lefkas.

Die Suche nach einem defekten kleinen Messinglager, das meinen Autopiloten lahmlegte, stiftete in Lefkas folgende Begegnungen, und ich möchte in meinem Leben keine davon missen:

- mit Roula vom NAUTILUS-Shop: hat mir rappszapps neue Kugellager für die ebenfalls defekte Ankerwinsch aus Athen organisiert.
- mit Robert vom Marina-Shop in Lefkas. Selber Segler, Niederländer, vor vielen Jahren in Lefkas hängengeblieben, Griechin geheiratet, heute der größte Laden im Hafen. Acht Angestellte, die rund um die Uhr Boote reparieren. Von ihm lerne die kluge Einsicht, dass Hersteller wie RAYMARINE oder JABSCO zwar keineswegs die besten Produkte bauen; aber deswegen unverzichtbar sind, weil man deren Ersatzteile auch noch im letzten Erdenwinkel bekommt.
- Andreas vom Sailland. Ein stiller, kluger Mann, der mir drei Mal weitergeholfen hat. Organisiert mir zuletzt eine neue Isolierung für meine Kühlschrank-Zuleitung und nimmt dann 2 € von mir. Und schickt mich wegen der Messingbuchse zu Dieter.
- Dieter: Österreicher. Elektronik-Ingenieur und Tüftler. War mit 43 verantwortlich für ca. 80 Service-Techniker einer deutschen Firma. Gefeuert. Dann 12 Jahre Segeln gegangen. Wo er überall war: das sagt er nicht. In Lefkas hängengeblieben. Vor drei Jahren einen Yacht-Elektronik-Laden in Lefkas übernommen. Heute glücklich. Aber mit Wehmut in der Stimme, wenn er über seine Jahre auf dem Meer erzählt. Dieter HAT die Messingbuchse rumliegen. Aber die dreiviertel Stunde vorher: die wir über das Leben quatschten: die war das Wertvolle.

                                                  Weiterlesen bei: Was für einer ist das denn? Mit Knoten ist es wie
                                                                                                                                  mit Menschen. Hier.


9. Was habe ich beim Segeln fürs Leben gelernt?

Schauen. Erst mal schauen.
Damit ich nie vergesse:
Egal, ob man in eine Bucht einläuft.
Über die defekte Ankerwinsch nachdenkt.
Oder den kaputten Autopiloten.
Einen Ankerplatz sucht.
Oder einen Menschen zum ersten Mal sieht: Auf den eigenen Blick vertrauen. Erst dann: machen.



10. Die stärkste Erfahrung, die ich nach 10 Wochen an Andere unbedingt weitergeben will?

Lebe Deinen Traum.
Unbedingt. Unbedingt. Unbedingt.
Was immer es ist.
Finde den richtigen Zeitpunkt dafür.

Noch Tage vor meiner Abreise habe ich mich gefragt: Darf ich das? Kann ich das? Einfach losziehen? Ich habe Jahre damit verbracht, darüber nachzudenken, ob es richtig ist, meiner Neigung zum Segeln, meinem Segeltraum zu folgen. Und auf eine längere Fahrt zu gehen. Um jede Huk, die auf meinem Weg liegt und um die ich herumschauen wollte, einmal herumschauen. Und entdecken: was dahinter ist liegt.

Vertrauen Sie Ihren Traum. Ihn zu verwirklichen, gibt ungeheuer viel Kraft. Ich hätte es nicht gedacht.


                                                                             Weiterlesen bei: 7 Tipps, wie man es schafft, in 2015          7 Wochen Segeln zu gehen. Hier.


11. Und was lernt man auf einer längeren Reise fürs Leben?
Wer lossegelt und sich auf eine längere Reise, zumal auf dem Meer, einlässt: der weiß nicht, was ihn erwartet.
Was wiederfährt einem?
Was ist da draußen zu lernen?
Wird man ein anderer? Ein besserer? Was ändert sich?

In den langen Jahren, in denen ich meinen Segeltraum träumte, habe ich mich das gefragt. In diesen Jahren habe ich immer wieder Charles Darwin's REISE MIT DER BEAGLE gelesen und als Hörbuch gehört, es begleitete mich als Urahn eines Buches von einer Seereise, als staunenswertes Abenteuerbuch voller Naturbeobachtungen. Und dies nicht nur deshalb, weil Darwin es Jahre nach seiner legendären Reise als jugendlicher Seekadett und Wissenschafts-Novize veröffentliche. Von dieser fünfjährigen Reise um Südamerika herum und zu den Galapagos-Inseln brachte Darwin seine Evolutionstheorie mit. Daneben 368 Seiten zoologische und 1.383 Seiten geologische Beobachtungen. 1.529 in Spiritus konservierte Arten. 3.907 Häute, Felle, Knochen, Pflanzen. Und 770 Seiten Reisetagebuch. Und schöner und treffender, wie diese Seiten enden, kann man es nicht sagen, was eine solche Reise bringt: 

"... unbedingt sein Glück zu versuchen und auf Reisen zu gehen, wenn möglich über Land, ansonsten: lange zu bleiben. Er kann versichert sein, dass er - allenfalls in seltenen Fällen - keinen derartigen Schwierigkeiten oder Gefahren begegnen wird, wie er sie am Beginn vorraussieht.
Unter einem moralischen Gesichtspunkt sollte eine solche Reise ihn 
- gutwillige Geduld lehren, 
- Freiheit von Selbstsucht, 
- die Gewohnheit, für sich selbst zu handeln, 
- und aus jedem Geschehnis das Beste zu machen, 
kurzum: er sollte die charakteristischen Eigenschaften des Seemanns besitzen. 

Reisen sollte ihn auch Mißtrauen lehren, aber gleichzeitig wird er entdecken: wieviele wahrhaft gutherzige Menschen es gibt, mit denen er nie zuvor Kontakt hatte und auch nie mehr wieder haben wird, und die dennoch bereit sind, ihm die uneigennützigste Hilfe zu gewähren."

                                                                                                         Charles Darwin, 
                                                                                                         Die Fahrt mit der Beagle, 
                                                                                                         letztes Kapitel.
                                                                                                         


                 
                                                    Weiterlesen bei: 5 Monate Segeln: Was hat mir das gebracht? Hier.
                                                    Weiterlesen bei: Ein Schiff, um fünf Monate damit zu Segeln. Hier.
                                                    Weiterlesen bei: Was kosten fünf Monate Segeln im Mittelmeer. Hier.

                                                  Weiterlesen bei: Die 7 wichtigsten Tipps fürs Segeln in Griechenland. Hier.





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Sonntag, 11. Januar 2015

Der Segler im Winter. Und die vergessene Insel. Oder: Mallorca anders.

Der nordöstlichste Punkt Mallorcas: der Leuchtturm von Kap Formentor. Ein Leuchtturm an unwirtlichem Ort, oben auf den letzten Klippen und jetzt, ungewohnt im Winter, im milden Licht der untergehenden Sonne.
Egal, ob man jemals auf dieser Insel war oder nicht, ob wir sie zu kennen meinen oder nicht: Kaum eine Insel weckt in uns so viele Bilder, Assoziationen, Gedanken, Urteile wie Mallorca. Umso verblüffender ist der Winter auf der Insel. Leere Strände. Verlassene Buchten. Küstenorte und Häfen, einsam und still. Geschäfte und Läden geschlossen, Hotels am Strand verwaist. Es ist ein stilles Flanieren die breiten Küstenalleen in Port de Pollença. Am Strand ist niemand. Im Hafen arbeiten ein paar Fischer an ihren Booten, bringen Antifouling auf und Opfer-Anoden - jetzt schon? - ungewohnt im frühen Januar für den Segler, der ihnen bei der Arbeit zuschaut. Ob in der großen Marina von Alcùdia oder im kleinen Port de Soller: verlassen liegen die Boote, leergefegt und dunkel wie die Läden der Shipchandler und Yachtbroker und Teilehändler. Draußen in der großen Bucht schaukeln ein paar Ankerlieger auf Reede. Draußen unter Segeln ist keiner.


Das Wetter ist herrlich in diesen Tagen, bis auf ein paar Wolken über dem Hafen. Nicht der Regen, der hier im Winter am Meer so ganz anders ist als alles, was wir am Land kennen. Vor dem die Menschen selbst in den Landstädten ihre Hauseingänge mit Brettern verschalken, so fett und schwer fallen die Tropfen, dass im Nu die Hauseingänge überwunden werden von den Fluten und die schmalen Häuser voll Wasser stehen. Nein, es ist schönstes Wetter, "ein kleiner Sommer", fast windstill, nur ein paar Slicks auf dem Wasser, wenn die Sonne ihre Bahn aufs Wasser zeichnet und der lange, lange Sonnenuntergang ins Weinglas einen Regenbogen zaubert.


Der Segler im Winter: Der kann hier träumen. An einsamen Stränden liegen. Durch leere Häfen streifen. Spanischen Lauten lauschen. Boote kucken. Pläne schmieden, was im Frühjahr noch zu tun ist, auf dem eigenen Boot. Denn lange wird es nicht mehr dauern: dann stehen wir unter dem Boot, schauen uns das fertige Antifouling an und schrauben, kurz bevor der Travellift kommt und das Boot wieder ins Wasser geht, Opfer-Anoden auf Welle und Kiel.


Mallorca im Winter ist anders. Eine vergessene Insel. Proper zwar, gepflegt. Auch im Winterschlaf. Aber wie so oft lohnt das, was wir zu kennen meinen und nicht der Rede wert, die Mühe des genau Hinschauens. Und eine Reise in ganz ungewohnter Jahreszeit.



                          Weiterlesen bei: Was vom Sommer übrig bleibt. Hier.
                          Weiterlesen bei: Um Roofen- und Stechlinsee. Oder: Was denkt der Segler im Winter?
                          Weiterlesen bei: 5 Monate Segeln: Was hat mir das gebracht? Hier.
                          Weiterlesen bei: Wie der Segler über den Winter kommt. Hier.
                          Weiterlesen bei: Die vernachlässigten Schiffe. Hier.


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Donnerstag, 8. Januar 2015

Die vergessenen Schiffe: Das Wrack der Olympia. Oder: The Big Blue.

Das Wrack der OLYMPIA an der Westspitze der Kykladeninsel Amorgos.
Da liegt sie, eingebettet ins tiefe, tiefe, tiefe Blau. Rostfarben. Immer noch gut erkennbar. Ein ungenutztes Rettungsboot hinten auf dem Oberdeck. Fenster, Türen längst von Wind und Wellen herausgeschlagen. Kein Kapitän mehr, der neben dem Steuerhaus steht. Und einen Anleger fährt.

Was genau genau vor 35 Jahren, am 13. Februar 1980 auf dem Frachter OLYMPIA, vormals INLAND, IMO-Nummer 51 61 653 vor der Westspitze der griechischen Insel Amorgos vor sich ging, ist nicht mehr zu rekonstruieren. Ob sie einen Maschinenschaden hatte. Ob sie im auffrischenden Meltemi Anker warf und der nicht hielt. Ob sie eigentlich ein Schmugglerschiff war oder nicht. All das ist unklar. Klar ist, dass dieser Tag ihr letzter als seetüchtiges Schiff war. Sie lief auf Grund, schlug Leck. Selbst ein herbeigerufener Schlepper, die MATSAS STAR, war nicht mehr in der Lage, sie von den Felsen zu ziehen. 
Man gab sie auf. Ließ sie liegen. Dort, wo sie gestrandet war. Das Schlimmste für den, der ein Schiff - ob groß, ob klein - führt. Ein braves Schiff. Und dessen schlimmes Ende.


Ein gestrandetes Schiff ist ein schrecklicher Anblick. Es ist das Sinnbild des Scheiterns. Nicht nur: "Es hat nicht geklappt." Sondern: Es ist nicht wieder gut zu machen. Irreversibel. Nicht zu ändern. Aus. Vorbei.

Und doch begann am 13. Februar 1980 das zweite Leben des Frachters OLYMPIA. Ein viel berühmteres, als der Frachter, den man 1950 im ostenglischen Goole auf der legendären gleichnamigen Werft gebaut hatte, zu Lebzeiten jemals hatte. Denn acht Jahre später entdeckte ein ehemaliger Tauchlehrer das Wrack auf Amorgos. Er war Kind zweier Tauchlehrer. Hatte seine Kindheit in Italien, Griechenland, dem damaligen Yugoslawien an der Küste verbracht. Wollte eigentlich Meeresbiologie werden. Aber das hatte eine Tauchunfall verhindert. Unwiderruflich.

Aber manchmal ist nicht vorüber, was vorüber zu sein scheint. Der Mann hatte mit 15, 16 als Schüler seine ersten Romane angefangen: Einen über eine Frau, die allein die Welt rettet, das fünfte Element. Einen über den Wettkampf zweier Taucher. Wer von ihnen beiden ohne Hilfsmittel tiefer tauchen könne: der liebenswert laut lärmende Enzo. Oder der still lächelnde Jacques, der mit den Delphinen schwamm.


Der Mann, der das Wrack der Olympia entdeckte, hieß Luc Besson und war Regisseur. Und der Film heißt The Big Blue. Und die Szene, die das Wrack der Olympia unsterblich machte, beginnt mit dem schönen, in der an wunderschönen Worten schwerreichen italienischen Sprache, dem laut laut über die Klippen hinaus gerufenen italienischen Hilferuf "AAiiiuuuuuuutooooooo."

"Aiuto!"

Der Film ist längst Kult geworden bei denen, die das Meer lieben. Ein Film, den man wieder und wieder sehen mag ob der Schönheit seiner Bilder vom Meer. Ob der faszinierenden Geschichte zweier, die dem Meer, dem tiefen, tiefen Blau auf - ja genau: unergründliche Weise verfallen sind. 

Die nicht wissen, warum das so ist. Und doch jeden, jeden Tag in Gedanken dort sind. 
Auf dem Meer.

Die Ankerbucht an der Westspitze von Amorgos. Mitten drin mein Schiff LEVJE. Und wenige 100 Meter entfernt das Wrack der OLYMPIA.



                              Weiterlesen bei: Von Menschen und Schiffen. Die Geschichte von Kaiser Franz-          
                              Weiterlesen bei: Wann hat man eigentlich genug vom großen Blau? Hier.
                              Weiterlesen bei: Reden wir mal über die Angst. Hier.
                              Weiterlesen bei: Was ist eigentlich Segeln? Hier.




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Sonntag, 4. Januar 2015

Von Menschen und von Schiffen: Die vernachlässigten Schiffe.

Sie gehören zum Bild eines jeden Hafens: vernachlässigte Schiffe. Hier an einem Ort, den pro Jahr unzählige Yachten passieren: An der Einfahrt in den Kanal von Levkas, die man im Hintergrund sieht, und vor der Festung Santa Maura.
Es ist Teil des Traums. Und es gehört zum Segeln dazu, vom ersten Moment an, seit ich zum ersten Mal als frischgebackenes Mitglied einer Eignergemeinschaft mit dem Bandschleifer in der Hand auf der Werft von Andrea und seinem Babbo am Containerhafen von Livorno stand. Dort wo unser ganzer Stolz lag: Unsere JUANITA, eine FEELING 36, Baujahr 1983. Es gehörte von da ab zum Jahreslauf, einmal im Jahr zu Dritt, das Auto voll gepackt mit Werkzeug, Ausrüstung, Töpfen voll Abbeizmittel, Antifouling, Blauem Peter in ranzigen Arbeitsklamotten für eine Woche nebeneinander auf dem Boot zu stehen. Schadhaftes auszubessern. Neues anzubringen. Dem Motor, diesem dauernden Sorgenkind, mal wieder die ganze Aufmerksamkeit zu schenken, damit er uns nur ja gewogen blieb, die Segelsaison über.

Zum Anblick von Andrea's Werft gehörte neben den dort kreuz und quer eng nebeneinander aufgepallten Booten auch solche, auf denen im Frühjahr niemand stand. Solche, zwischen denen von Jahr zu Jahr das Unkraut höher schoss. Die sich von Jahr zu Jahr auf ihren Pallhölzern zur Seite neigten, müde von der Last der Jahre, tatsächlich aber, weil niemand mehr erschien, Schadhaftes auszubessern oder gar Neues anzubringen. Ich erinnere mich an eine gewaltige Segelyacht aus Stahlbeton, auch damit wurden schon Boote gebaut in den 70ern, 80ern, ein riesiger grauer Klotz in der Dunkelheit mitten aus dem Unkraut aufragend, wir konnten nicht anders, neugierig und aus maschinenbaulicher Neugier, als uns das Trumm in der Nacht aus der Nähe und von Innen anzusehen, Ein Gefährt zum Angsthaben ob seiner schieren Wucht, ein uralter Riese, grau, vernachlässigt, an manchen Stellen, an denen der Beton abgeplatzt war, kam sichtbar rostendes Stahlgeflecht zum Vorschein. "End of Life", sagen Betriebswirtschaftler und Marketingleute über ein Produkt.


Es gehört aber nicht nur zum Anblick einer Werft. In jedem Hafen kann man in irgendeinem Winkel ein vernachlässigtes Schiff sehen, das einen dauert. Im pittoresken Piran ebenso wie im lauten Marmaris. Natürlich steckt hinter jedem dieser Schiffe eine Geschichte, und wenn ich könnte: dann würde ich sie aufschreiben, nicht nur die eine Geschichte meines Bootes, so wie Lefteris, dem ich in Korfu begegnete und der sich unrettbar in eine ABEKING & RASMUSSEN-Werft aus den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts verliebte. Oder die Geschichten, die der Seemann mit den traurigen Augen erzählt, der in Ancona Holzboote repariert. Sondern alle Geschichten, jede einzelne, die diese Boote erzählen. Geschichten erzählen, das können diese Boote, ja.


Es ist Teil des Traums. Ob arm, ob reich: In bester Absicht, voll Zuversicht und Vertrauen in sich und seine Kraft erwirbt man ein Boot. Lebt seinen Traum, ob groß, ob klein, ob dauernd oder nur wochenweise auf dem Wasser. Aber manchmal passiert dann etwas Unvorhergesehenes. Neigungen und Vorlieben ändern sich: Und das Boot, einst geliebt und gehätschelt, gerät aus den Augen, aus dem Sinn. Wird vernachlässigt. Mit Booten ist es wie mit Menschen.

Oder Schlimmeres geschieht, wir können uns nicht mehr kümmern. 

Vernachlässigte Boote: das sind Spiegel unseres Selbst, unseres Daseins, unseres Umgangs mit Zeit und Älterwerden. Und Älterwerden, auch das ist Teil unseres Daseins. Es kommt nur nicht vor. Weder in unseren Träumen. Noch in den Hochglanzprospekt vom neuen Boot, den wir uns gerade ansehen. 


Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass vernachlässigte Boote ihre Würde verloren haben. Ihr Zustand ist bemitleidenswert. Nichts, was wir uns für uns selbst noch jemand anderen wünschen würden.

Also: kümmern wir uns! Um unsere Boote. Aber vielleicht morgen auch mal um jemanden, der vernachlässigt ist. Der uns irgendwie einfach gerade begegnet. Denn das Leben: es ist voll von Begegnungen und Chancen. Jeden Tag. Für jeden. Auf dem Meer. Im Hafen. An Land.


                                                      Weiterlesen bei: Lefteris und seine Yacht aus den Zwanzigern. Hier.
                                                      Weiterlesen bei: Carlo. Der Seemann mit den traurigen Augen.    
                                                      Weiterlesen bei: Die vergessenen Orte. Santa Maura bei Lefkada.  
                                                       Weiterlesen bei: Nonna Sistina. Die Kirchenwächterin von den  
                                                       Weiterlesen bei: Was ist eigentlich Segeln, Teil I.




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Donnerstag, 1. Januar 2015

7 Tipps, wie Sie es 2015 schaffen, 7 Wochen Segeln zu gehen.

Blick aus Monemvasia auf den östlichen Peloponnes. Ein Ort und eine Landschaft, die es wert sind, ein paar Mühen auf sich zu nehmen. Und aus dem Alltag auszubrechen. Siehe dazu auch das letzte Foto dieses Beitrages.

Gute Vorsätze. Ich konnte nie ohne. Ich kann nicht ohne. Und heute ist es Zeit, ein paar davon zu fassen. Neujahr ist auch Neustart. Ein bisschen jedenfalls immer. Die Chance, einfach mal neu anzufangen. 
Und deshalb: 7 Tipps, wie Sie es in 2015 schaffen, 7 Wochen Segeln zu gehen.



Familie. Und Beziehung. 

Will einer Segeln gehen, gehören meistens zwei dazu. Oder mehrere. Einer der segelt. Und einer, der "mitmacht", die Entscheidung mitträgt, damit einverstanden ist. Egal, wie viele es sind: Hier hilft nur reden. Reden Sie frühzeitig über Ihrem Traum, einfach mal länger Segeln zu gehen. Setzen Sie Ihren Traum in die Welt, indem Sie ihn aussprechen. Beobachten Sie sich selber dabei, wie Sie Ihren Traum formulieren, und was Ihnen an diesem Traum wichtig ist.

Egal, ob man allein segeln geht oder zu zweit: Der Partner, die Partnerin müssen bei dieser Entscheidung "im Boot sein", die Entscheidung mittragen. Hier hilft nur: reden. Wie beim nächsten Punkt auch.



Der liebe Job.


Sie sind angestellt. Sie sind sehr gut in Ihrem Job. Die Firma kann nicht auf Sie verzichten. Das ist ausgezeichnet! (Vorausgesetzt, Sie sind nicht so dumm und halten sich für nicht ersetzbar. Glauben Sie mir: das ist JEDER.)
Keine Firma kann es sich leisten, einen wichtigen Mitarbeiter zu frustrieren. Gehen Sie in mehreren Schritten vor:

1. Zeigen Sie Ihrem Chef über einen längeren Zeitraum, dass die Dinge dann gut laufen, wenn Sie im Urlaub sind. Aufträge kommen rein, obwohl sie nicht da sind. Die Abteilung läuft, wenn sie weg sind. Die Kunden machen keinen Radau, obwohl sie nicht im Haus sind.

2. Nähren Sie in Ihrer Firma das Gerücht: "Es läuft, wenn ich nicht da bin."

3. Müssen Kollegen mit ins Boot, sprechen Sie frühzeitig mit ihnen. Erarbeiten Sie fertige Lösungen für Ihre Firma, wie das in Ihrer Abwesenheit klappen könnte. Unter guten Kollegen ist "dieses Jahr Du, nächstes Jahr ich" immer möglich. Wichtig ist nur: dass Sie Ihrem Chef ein fertiges Konzept präsentieren. Eine Lösung, zu der er nicht nein sagen kann. Chefs sind Menschen, die froh sind um jedes Problem, das sie nicht zu lösen haben.

Erst, wenn Sie für jeden Punkt eine fertige Lösung haben, zünden Sie Stufe Drei:
Verhandeln Sie mit Ihrem Chef eine Auszeit von acht bis zehn Wochen. Platzen Sie damit nicht einfach in sein Büro. Sondern vereinbaren Sie mit ihm einen Gesprächstermin über die grundsätzliche Beurteilung Ihrer Arbeit. So etwas macht man nicht im Vorbeigehen. 
Die zehn Wochen wird er Ihnen nicht geben. Die acht Wochen vielleicht. Sechs mit Hartnäckigkeit immer. 

Fazit: Man muss drüber reden. Aber nicht "Holter-die-Polter", sondern nach Plan. Und gründlicher Vorbereitung.

Das übliche türkische Transportmittel: ein Dolmus (gesprochen: Dolmusch). Klein, günstig, einfach. Und dank hervorragenden türkischen Handynetzes überall an den Küsten mit bester und schneller Internet-Verbindung.

Noch etwas:
Internet machts möglich: Niemals vorher in der Geschichte der Arbeit war der Zeitpunkt so günstig fürs "ortsungebundene Arbeiten". In den fünf Monaten meines Törns fand ich als Segelnder, der kreuz und quer Küsten und Länder Slowenien, Italien, Griechenland und Türkei bereiste, dort beste Internet-Abdeckung vor. 5 oder 10 Gigabyte schnelles Netz für weit weniger, als ein vergleichbarer deutscher Handyvertrag kostet.
Jedes dieser Länder verfügt über bessere Handy-Netze und Internet-Anbindung als Deutschland. Auf dem Meer. An Land. Auf dem Meer, weil Handy-Netze überall die alte Seekommunikation ersetzen.
Es ist leider so: Wer mit dem türkischen Kleinbus, dem Dolmus, von Marmaris zweieinhalb Stunden durchs türkische Hinterland an den Golfen entlang nach Bodrum fährt, hat durchgehend schnelle Internet-Verbindung. Und kann vom rumpelnden Bus aus ohne weiteres seine Kommunikation erledigen. 
Wer mit dem ICE von München nach Hannover fährt, fliegt wenige Kilometer nach München aus dem Netz. Oder zahlt für "Bord WLAN" extra.






Das liebe Geld.

Denken Sie am Anfang daran: jeder Törn hat ein Ende. Und wie geht es danach weiter? Falls Sie nicht sofort in ein/in Ihr berufliches Verhältnis zurückkehren können, schaden ein paar Gedanken nicht: 
Wie lang werde ich brauchen, wieder etwas zu verdienen? 
Was brauche ich an monatlichen Rücklagen, bis wieder etwas reinkommt? 

Für einen Törn selber ist die Kostenrechnung nicht schwer. Denn SIE haben es selbst in der Hand, wie teuer Ihr Törn wird.
Mit der Wahl Ihres Schiffes. 
Mit der Wahl des Segelreviers.


Mit letzterem entscheidet man, wie teuer das Ganze wird. Ein Beispiel: Italien ist wunderschön. Hat aber wenig Inseln und noch weniger Buchten. Also muss man fast jeden Abend in den Hafen. Das kostet Liegegebühren. Und schon die alten Fahrensleute wußten: "Hafen meiden! Die Kohle ist weg!". Aber nicht nur die Liegegebühren hauen rein. Als Freund guten Essens und guter Weine bleibe ich in Italien nur selten Abends auf Levje. Die Stadt ruft: Demgemäß kostet ein vierwöchiger Italientörn mit einem 31 Fuß Boot für eine Person schnell mal 3.000 Euro aufwärts, Treibstoff und Liegegebühren eingerechnet. 
Anders Griechenland: Viele Buchten. Kaum Häfen. Und wenn: dann kosten sie wenig. Hier hat man ...
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Soeben erschienen vom Autor von Mare Piu: 
Ein Film darüber: Was Segeln ist.



                         Als Download und auf DVD: € 19,99

Was passiert, wenn das Leben die gewohnten Bahnen verlässt? 
Was geschieht, wenn man sich einfach aufmacht und fünf Monate Segeln geht? 
Darf man das? Und wie ändert sich das Leben?
Der Film einer ungewöhnlichen Reise, der Mut macht, seinen Traum zu leben.



Der Film entstand nach diesem Buch: 
Geschichten über die Entschleunigung, übers langsam Reisen 
und die Kunst, wieder sehen zu lernen
Einmal München - Antalya, bitte. 

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... bereits unter 1.000 Euro im Monat ein herrliches Leben. In Kroatien und der Türkei wirds - aufgrund teurer Häfen - etwas teurer. Aber man hat es als Segler ja selber in der Hand, ob man ankert oder jede Nacht im Hafen verbringt. Im Schnitt, so habe ich in einem früheren Beitrag einmal geschrieben und die Kosten zusammengetragen, kostet mich Segeln um die 1.600 € bis 1.800 € monatlich.
Frankreich sicherlich teurer, Spanien ebenfalls. Nord- und Ostsee: je nachdem. Karibik: Kann man so oder so machen: Anreise teuer. Kann aber meist gut buchteln. Essen gehen? Überwiegend verzichtbar.

Fazit: Man hat es selbst in der Hand, wie teuer die Reise wird.








"Ein Schiff! Ein Schiff!"


   Auf Milos: Die Bucht Agiou Dimitri ein paar Seemeilen nordwestlich der Hauptstadt.

Man muss nicht immer gleich eins kaufen. Denn eine Segelyacht zu besitzen, ist unter rationalen Gesichtspunkten eigentlich kaum vertretbar: 
Es ist nicht billig in der Anschaffung. 
Es verschlingt viel Zeit, man muss sich darum kümmern. 
Es verschlingt viel Geld für Liegeplatz und Unterhalt. Es liegt die meiste Zeit ungenutzt rum.
Und wer an einem Neujahrstag in irgendeiner Marina offen Auges spazierengeht, kann schnell abzählen, wie oft der Traum vom großen Törn geträumt, wie selten er gelebt wird.

Trotzdem: für mich ist auf dem eigenen Schiff Reisen das Schönste. Und: der Gebrauchtboot-Markt für Segelyachten bietet große Möglichkeiten: so günstig wie jetzt kam man lange Zeit an kein Schiff.

Ein zweiter Weg ist die Eigner-Gemeinschaft. Ein Schiff zu mehreren: das spart Kosten. Mit technischen Problemen ist man nie allein, zu Dritt löst sich etwas immer leichter. Und schöne Strecken kann man auch zurücklegen, wenn man gut koordiniert und nacheinander im Sommer zum Beispiel von Istrien in die Ägäis oder von der Türkei auf die toskanischen Inseln überführt. Verhandeln Sie aber schon bei Ihrem Einstieg in die Eigner-Gemeinschaft das Recht, einmalig das Schiff für drei Monate zu nutzen. Denn Gerangel gibts in Eigner-Gemeinschaften mit schulpflichtigen Kindern naturgemäß beim Thema "Wer darf wie lang in welchen Ferien".

Leo hingegen hat's ganz anders gemacht: Er hat sich als Selbständiger seinen Traum von einem sechswöchigen Ägäis-Törn erfüllt, indem er mit dem Vercharterer redete, bei dem er immer buchte. Er bekam sein Schiff, das er von vorangegangenen Törns gut kannte, von seinem Vercharterer für sechs Wochen zu Sonderkonditionen.

Zum Schluß das Allerwichtigste: 
Was immer ihr Traum ist, ob ein Segeltörn oder was immer es ist: 
Warten Sie nicht. Leben ist JETZT.
Wovon immer Sie träumen: Tun Sie's. Auch wenn jetzt nicht der richtige Zeitpunkt ist. Auch wenn nie der richtige Zeitpunkt zu sein scheint.
Beginnen Sie JETZT, einen Plan zu machen, WIE Ihr Traum klappen kann.
Machen Sie einen Plan. Was immer draus wird: Halten Sie fest an Ihrem Traum. Legen Sie nicht die Hände in den Schoß.
Meine Erfahrung aus 2014: TRÄUME brauchen PLÄNE. PLÄNE brauchen KONSEQUENZ.
Wenn Sie fest an sich, an Ihren Traum, an Ihren Plan glauben: dann wird es sicher klappen. Ganz sicher.

    Felsen und Stadt von Monemvasia auf dem Ostpeloponnes.

                                                               Weiterlesen bei: Wieviel Dinghi braucht der Mensch? Hier.
                                                               Weiterlesen bei: Der Traum vom großen Schiff. Hier.
                                                                    Weiterlesen bei: Monemvasia. Hier.

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